(Werbung) wir haben von Budget Deutschland einen tollen Leihwagen gestellt bekommen, mit dem wir jetzt durch den Norden brausen. Wirklich eine tolle Sache. Die lange Anfahrt nach Hamburg, haben wir mit dem Zug gemacht und dort am Bahnhof den Wagen übernommen. Um hier am Meer rumzufahren und richtig etwas zu sehen von Norddeutschland, ist das schon einfach perfekt!

Am ersten Tag unsere Reise waren wir in Hamburg. Das Miniatur- Wunderland ist wahnsinnig groß und mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Leider gab es an einem Exponat echte Schokolade aus einem Automaten und so war das Interesse der Fünfjährigen fast ausschließlich darauf gerichtet, die kleinen süßen Tafeln abzugreifen. In der Nähe des Automaten waren reichlich Eltern, die wie ich versuchten, ihren Kindern zu erklären, warum den der Rest der Ausstellung noch viel cooler ist. Nun. Zumindest waren die anderen Eltern auch nicht erfolgloser als ich. „Nur noch einmal“. Zwischenzeitlich habe ich überlegt, mir beim nächsten Mal die 21 € Eintritt zu sparen und mich mit dem Kind einfach mit einer Tafel Schokolade in München an den Hauptbahnhof zu setzen.

Wir haben Clara und Fräulein Rottenmeier entdeckt!

Da konnten Heidi und Peter nicht mehr weit sein!

Danach gab es ein absolut nordisch-kulinarisches Highlight. DAS FRANZBRÖTCHEN! Allein dafür würde sich ein Umzug in den Norden lohnen. Bayern ist quasi Franzbrötchen Diaspora.

WOW.

Danach haben wir eine wirklich interessante Hafenrundfahrt gemacht und sind ordentlich nass geworden, Der Kapitän der Rundfahrt- Barkasse meinte nur, wir sollen uns freuen, wenn es ordentlich schaukelt. So lange es schaukelt, schwimmt das Schiff.

Feinstes Elbwasser. Die Hose wird sicher nie wieder gewaschen!

Auf dem Weg nach Kiel sind wir auf der Autobahn beide eingepennt. Sollten Kollegen von Budget Deutschland mitlesen: Sie dürfen weiter atmen. 🙂 Ich habe vor dem Einschlafen auf einer Raststätte angehalten. In Kiel angekommen, wurden wir gleich ganz besonders lieb von Mutterkutter Doro und ihrer Familie begrüßt. Wir haben uns das erste Mal gesehen und trotzdem war das wie nach Hause kommen. Tolles Ding, dieses Internetgedöhns. Wie dass das Leben bereichern kann, ist schon toll.

Kiel fasziniert uns beide sehr. Das Meer ist allgegenwärtig. Überall hört man Möwen kreischen und in der Innenstadt sieht man in fast jeder Blickachse ein riesiges Schiff. Meist nur den Schornstein, aber hey- man steht vor C&A und wenige Meter weiter steht eine riesige Fähre. Als wär es eine Trambahn. Verrückt die Fischköppe. Anna erwägt wirklich einen Umzug in den Norden, weil wir dann jeden Tag an den Strand gehen könnten. Mal schauen was der Papa dazu sagt, der beruflich sehr an München hängt.

Am Strand hat uns so eine Möwengang tatsächlich die Brötchentüte gemopst. Mein Kind fragt sich, ob die Vögel lesen können.

Heute Nachmittag waren wir mit Doro und ihren Kindern am Strand. Wir mussten eine Art Parkticket für Touristen ziehen. Ich fand das unfassbar affig, weil ich für den Strandplatz meines dicken Hinterns einen Euro abdrücken musste. Aber gut, dass wir das gemacht haben. Es kam tatsächlich ein Kontrolleur! Da geht nichts mit schwarzbaden.

Ganz toll ist es mit Doro unterwegs zu sein, findet meine Tochter auch. Das größte Kompliment das ich heute von ihr bekommen habe war, dass es toll ist das ich überall Freunde habe. Das wir überall nette Leute besuchen können. Und ja, da hat sie recht. Ich habe eine Freundin in Kiel. Das ist wirklich toll in jeder erdenklichen Hinsicht. Morgen sind wir noch mal mit Doro und den beiden Mädels unterwegs und morgen Abend geht die Reise weiter nach Schwerin.

Update: Mittlerweile sind wir in Schwerin und hängen völlig erschlagen im Hotel. Reisen macht müde. Wie ihr sehen könnt, ähnelt meine Frisur immer mehr der von Florian Silbereisen. Das ist der Wind. Aber wenn ich ihm schon mal so ähnlich sehe, kann ich mich auch trauen, einen Satz zu schrieben, der von ihm stammen könnte: “Deutschland ist schon wahnsinnig schön”. Ich mein das so, auch wenn ich außer der Frise nicht viel mit ihm gemeinsam habe. Hammer.

Auf dem Zettel steht: “Mama ich liebe Dich”, zumindest hat sie das vorgelesen. Wunderschön unsere Reise. Wirklich.

 

 

 

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