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Mein Mann und seine Autos

Mein Mann ist ein absoluter Auto -Narr und besitzt zwei alte Karren (wie ich etwas abfällig sage), an denen er ständig herumschraubt. Sein 25 Jahre alter VW-Bus wird liebevoll „der gelbe Blitz“ genannt, weil er uns mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h in den Urlaub bringt. Als es mal nicht so gut lief, verlor der gelbe Blitz fast seinen Motor auf der Autobahn. Ja, ihr lest richtig – alte Autos können ihren Motor verlieren. Ich wusste das bis dahin auch nicht …

Cool! Wenn der Motor nicht mehr hält, reist der gelbe Blitz ganz bequem Huckepack auf einem anderen gelben Blitz.

Mit einiger Überwindung stieg ich aber wieder in den gelben Blitz ein – so ein Familienurlaub im eigenen, leicht rostigen VW-Bus ist einfach zu schön, um dauerhaft Angst zu haben.

Ihr versteht, dass ich nicht darauf verzichten möchte.

Dann hat er noch den Porsche. Ja, klingt gut: „Mein Mann hat einen alten Porsche, den er restauriert.“ Was man wissen muss, um meine bei diesem Satz leicht zitternde Stimme richtig zu interpretieren, sind Geschichten über irgendwelche Dichtungsringe in der Spülmaschine, Paketboten, die tonnenschwere Pakete anliefern, die dann wochenlang in unserem mit 20 Quadratmetern sehr großzügig bemessenen Flur stehen und ein Zylinderkopf, der einige Monate auf unserem Balkon Urlaub gemacht hat. Nun. Er fährt den Porsche auch. Immer mal wieder, wenn er zufällig gerade nicht aufgebockt ist.

Dank dieser praktischen Zusatzausrüstung, ist auch der Porsche fast immer fahrbar.

Ich bin davon etwas genervt, aber ehrlich gesagt finde ich diese absolute Begeisterung für das Thema Auto auch niedlich. Mein Mann beschäftigt sich zudem beruflich mit Autos. Er arbeitet als Ingenieur in einem großen, bayerischen Automobilkonzern. Er liest Autozeitschriften und hat monatlich mindestens einen Gebrauchtwagen im Auge, den er gerne noch kaufen möchte – wenn ich ihn denn lassen würde. Ich glaube, eigentlich ist er ein echter Nerd. Ohne Hornbrille, aber mit reichlich Werkzeug.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Es wundert sicher niemanden, dass meine Tochter sich bereits jetzt sehr für Autos interessiert. In meinem Wagen (dem einzigen immer fahrbereiten Automobil, an dem wirklich alles funktioniert – neu, Vollausstattung, auch Mutti mag Autos) probiert sie ständig alle Knöpfe aus und ist begeistert, wenn sich etwas bewegt oder blinkt.

Böse Mutti

Sie hat eine sehr ordentliche Sammlung an Spielzeugautos und wünschte sich seit Monaten ein ferngesteuertes Auto. So ein lustiges, mit einem Affen drauf, das wir in einem Spielzeugladen gesehen haben. Wie es der Zufall will, gibt es bei Carrera im Marketing einen Fan unseres Portals muttispielt.de. 😉

Ich habe tatsächlich vier verschiedene „Carrera RC Mario Kart“-Autos gestellt bekommen, um mit vier Kindern ein Rennen zu veranstalten. Im Paket waren Mario, Yoshi, Bowser und Donkey Kong. Die kleinen Flitzer sind wirklich toll. Vor allem, weil sich die Figuren sich beim Lenken mitbewegen, die Beschleunigung atemberaubend ist und die Steuerung leicht von der Hand geht. Ohne Quatsch: ein tolles Spielzeug.

WOW. Unser eigener Rennstall. Danke, Carrera!

Das große Rennen

Am Tag vor dem Rennen druckste mein Mann ziemlich herum. Schließlich gestand er mir, dass er gerne beim Rennen dabei wäre, weil die Teilnehmer das Auto behalten durften. Er hatte den großen Wunsch, mit unserer Tochter und ihrem Donkey Kong gemeinsam durch die Gegend zu fahren. Außerdem wollte er endlich auch mal ein Fahrzeug, das zuverlässig fährt und nicht so viel Arbeit verursacht. 😉 Da war er bei den „Carrera RC Mario Kart“-Wagen richtig. Der Controller funktioniert einfach mit Batterien und für den Akku des Autos gibt es ein Ladegerät – alles simpel und ohne großen Aufwand. Man kann mit den Fahrzeugen nicht viel transportieren 😉, aber sie gehen ab wie Schmitz‘ Katze und machen viel Freude.

Vor meinem inneren Auge sah ich Vater und Tochter mit ihren Autos losziehen … da schmilzt das Mutterherz.

Natürlich protestierten die Kinder gegen die scheinbar übermächtige Konkurrenz. Ich musste versprechen, dass Papa nicht gewinnen kann, dann war alles gut.

Wie sich später beim Rennen zeigte, war unsere Strecke sowieso darauf ausgelegt, dass man lieber langsamer fährt und lenkt. Die Autos sind superleicht in der Bedienung, aber durch die hohe Beschleunigung kann man die Route sonst nicht so genau steuern. Meine tolle Ideen mit den GLAS…flaschen als Begrenzung, sorgte für einen ganz eigenen Sound beim Rennen. 🙂

Während des Rennens versammelten sich eine Menge Kinder als Zuschauer. Die durften dann hinterher auch ein paar Runden drehen. Für alle Beteiligten war das ein Fest.

Vater und Tochter sind seitdem jeden Abend mit ihren Autos unterwegs. Das verlängert zwar die Reparaturzeit des Porsches, weil Papa weniger Zeit dafür bleibt, aber es macht natürlich Spaß und gute

Laune für die ganze Familie!

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