So kam es zu unserer Freundin Mimi

Wie versprochen, möchte ich heute noch Mimi, meine Freundin vorstellen. Die Geschichte ist so niedlich, als hätte Astrid Lindgren sie geschrieben, Hat sie aber nicht.

Eigentlich hat alles mit Anna angefangen.

Und mit Polly. Polly ist der kleine braune Hund, der gegenüber von Anna wohnt.

Er war früher ein Straßenhund und hat in Portugal gelebt. Bis Mimi ihn vor ein paar Jahren adoptiert und nach München geholt hat.

Und weil Anna den Hund Polly jeden Tag im Hausflur traf und ihn so gerne mochte, hat sie ihm eines Tages einen Brief geschrieben und ihn in den Hausbriefkasten geworfen. Mimi (oder auch Katrin) hat diesen Brief dann beantwortet, weil Polly das ja nicht kann. 

Die ganze Familie hat sich wie verrückt über Mimis tolle Antwort gefreut. Besonders Anna, die sich immer beklagt, dass sie nicht so oft Post bekommt wie Mama und Papa.

Die Freundin von nebenan

So kam es, dass irgendwann alle Freunde wurden: Anke, die Mutter, Anna, die Tochter, Mimi von gegenüber und Polly, der Hund. Und weil Mimi beruflich nicht nur Malerin sondern auch Schreiberin ist, schreibt sie jetzt auch ab und zu Geschichten für diesen Blog auf. Über Kinder, Hunde, Familien, über seltsame Sachen, schöne Halbschuhe und neulich sogar eine über das…

Pupsen!

Die müsst ihr UNBEDINGT lesen. Köstlich!

Ist es nicht toll, was Kinder uns einfach so nebenbei zeigen? Wenn Du jemand magst, zeig es einfach. Was soll schon Schlechtes dabei herauskommen. Verlieren kann man nur, wenn man gar nicht erst anfängt.

Was Du denkst, kannst Du einfach sagen, egal ob positiv oder negativ. Einen echten Freund verlierst Du nicht mit Ehrlichkeit, Du kannst höchstens einen Menschen gewinnen. Das gilt in jedem Alter, auch wenn es offensichtlich besonders leichtfällt, bis man so ungefähr 10 Jahre alt ist. Dann setzt die verdammte Vernunft ein… und man traut sich irgendwie nicht mehr zu fragen: “Willst Du meine Freundin sein?”.

In unserem Fall ist es ja trotzdem gut geworden, Anna hat den Anfang gemacht und Mimi hat sich getraut zu fragen, ob wir mal einen Kaffee trinken wollen, obwohl sie schon viel älter ist als 10.

Anke und Mimi arbeiten jetzt sogar zusammen, weil beide so gerne Geschichten aufschreiben.

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